I'M JULIA - DIFFICULT ROADS OFTEN LEAD TO BEAUTIFUL DESTINATIONS

Hi. Ich bin Julia. Und ich liebe Fahrrad fahren. Lange Touren durch weitläufige holprige Felder, die golden im Sonnenlicht glitzern. Bergauf bis auf die höchsten kurvigen Serpentin-Straßen oberhalb von saphirblauen Bergseen, die am felsigen Fuße eines steilen, nebelverhangenen Berges eine mysteriöse Aura ausstrahlen. Ich liebte diese Aussichten. Bis zu einer Tour durch die italienischen Dolomiten. Normalerweise nahm ich immer halbwegs sichere Routen, aber diesmal wollte ich einen kleinen Bergpfad entlang fahren, mit feinem sandfarbenem Kies. Ich fuhr nicht lange auf dem hochgelegenen abschüssigen Pfad, da kam ein starker Windstoß aus der Felsspalte eines großen Boulders, der sich neben mir auf etwa 50 Meter Länge scharfkantig erstreckte. Es riss mich quasi vom Sattel. Mit unglaublicher Wucht landete ich auf der abschüssigen Seite des Pfades und überschlug mich mehrere Male Hals über Kopf. Das war der Teil, der zwar wehtat, aber nicht weiter schlimm war. Dann fiel ich mit meinem bereits aufgeschürften Rücken auf den Lenker meines verbeulten Fahrrads. Knack. Alles wurde Schwarz. Als ich im Krankenhaus aufwachte, war ich paralysiert. Ich konnte mich ab dem Punkt nicht mehr bewegen, wo meine Wirbelsäule unsanft auf den Lenker gekracht war. Als ich sie abtastete, fühlte ich auf Lendenhöhe plötzlich nichts mehr. Sollte ich niemals wieder Fahrrad fahren können? Ich verfiel in tiefe Depressionen. Ein paar Monate später nahm mich meine Familie mit in einen Urlaub ins französische Gebirge. Ich sah die Sonne über den Bergspitzen des Mont Blanc aufgehen. Leichte Strahlen umspielten die Silhouetten des Berges. Das konnte doch nicht alles sein. Die Strahlen wurden deutlicher, dichter, heller. Sollte ich von nun an mein ganzes Leben im Rollstuhl sitzen? Erste lodernde Umrisse der Sonne schoben sich über die Bergkante. Nein, ich wollte mich nicht aufgeben. Mit gewaltiger Leuchtkraft trat die Sonne über dem Berg hervor. Ich werde wieder gehen können. Die Entscheidung, die ich an diesem Tag traf, veränderte mein Leben. Ich trainierte jeden Tag. Nach ein paar Monaten konnte ich meine Zehenspitzen wieder bewegen. Nach einem Jahr meine Füße. Nur zwei Jahre später tat ich meine ersten Gehversuche. Ich trainierte wie eine Verrückte. Endlich, nach 3 Jahren hartem Trainings, stieg ich wieder aufs Fahrrad. Heute, 5 Jahre später, bin ich auf den Mont Blanc gefahren und sehe mir den Sonnenaufgang an. Die Ärzte sagten, ich könne nie wieder fahren. Als ich aufhörte, ihnen zu glauben und anfing, an mich selbst zu glauben, veränderte sich alles.

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Jetzt bleibt nur noch eine Frage: Was wirst du tun? Bleib nicht an der Geschichte von jemand anderem hängen, sondern schreib' deine Eigene! Ein einfacher, unverbindlicher Tipp: Probier's einfach mal aus! Unleash your inner potential. Now. Worauf wartest du?