I'M LAURA - LIFE IS SHORT. DO STUFF THAT MATTERS.

Ich bin Laura. Heute möchte ich euch von meiner Geschichte erzählen. Meine Eltern sind aus Pakistan nach Deutschland eingewandert und ich hatte die wunderbare Möglichkeit, hier zur Schule zu gehen und zu studieren. Als „Ausländerin“ habe ich schon vieles erlebt. In der Grundschule hatte ich nicht sonderlich viele Freunde, weil ich anders aussah. Aber ich lernte sehr schnell damit umzugehen und das zu schätzen, was ich habe. Diese Einstellung hat sich bis heute verinnerlicht. Ich setze mich für gemeinnützige Zwecke ein, gehe gerne zu Demonstrationen und Veranstaltungen und engagiere mich wo ich kann. Einmal führte ich eine Diskussion mit einigen meiner Kommilitonen. Ich versuchte sie zu überreden, mit mir auf eine Demo gegen nicht artgerechte Tierhaltung und Tierquälerei zu gehen. Wie schon oft in meinem Leben stand ich alleine mit meiner Einstellung da. Ich bin der Überzeugung, dass Veränderung im Kleinen anfängt und das sagte ich auch. Sie meinten, dass es nur Sinn machen würde, billiges Fleisch zu boykottieren, wenn es viele tausende machen würden. Und das sei unrealistisch. „Wer soll denn dann anfangen, wenn nicht wir?“, fragte ich. „Wir jedenfalls nicht.“, war die einstimmige Antwort von ihnen darauf. Enttäuscht ging ich nach Hause und erzählte meinen Eltern davon. Mein Vater lächelte nur und gab mir einen Auftrag: „Hier, nimm dieses Streichholz. Geh damit von Tür zu Tür und bitte darum, es gegen etwas einzutauschen, was nur minimal mehr Wert hat. Das wiederholst du einen Tag lang. Heute Abend kommst du wieder und zeigst mir, was du bekommen hast.“ Ich wusste zwar nicht genau, was das sollte, aber es klang nach einem spannenden Experiment, also willigte ich ein. Am nächsten Samstag machte ich mich auf den Weg. Was dann geschah, war unglaublich. Zuerst bekam ich für den Zahnstocher ein Din A4 Blatt. Für das Din A4 Blatt bekam ich einen Kugelschreiber. Für den Kugelschreiber wiederum ein altes Buch. Für das alte Buch eine Musik-CD. Am Ende des Abends stand ich mit einem gebrauchten, aber voll funktionsfähigen Fahrrad in der Stadt. Ich staunte nicht schlecht. Als ich zurück zu meinem Vater kam, sah der gar nicht überrascht aus. Er sagte: „Das hast du an einem einzigen Tag deines Lebens geschafft. Und jetzt stell dir mal vor, du machst ein Jahr lang so weiter.“ Ich verstand, was er meinte. Seitdem bin ich einem Tierschutzverein beigetreten und gewinne jede Woche ein paar mehr Leute für den guten Zweck. Die Magie? Leg los und zwar sofort - und hör nicht mehr damit auf.

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Jetzt bleibt nur noch eine Frage: Was wirst du tun? Bleib nicht an der Geschichte von jemand anderem hängen, sondern schreib' deine Eigene! Ein einfacher, unverbindlicher Tipp: Probier's einfach mal aus! Unleash your inner potential. Now. Worauf wartest du?